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Betriebliches Gesundheitsmanagement
…integriert – über die Beteiligung der MitarbeiterInnen – einen systematischen Prozess der Auseinandersetzung mit dem gesundheitsrelevanten Verhalten von Personen und den gesundheitsbezogenen Verhältnissen in der Organisation in die Unternehmenskultur
…adressiert Betriebe, die überzeugt sind, dass MitarbeiterInnen wertvolle Ressourcen für ihren Betriebserfolg darstellen, die eine soziale Unternehmenskultur vertreten, die Interesse am Betriebsklima haben, die BGM als Führungsaufgabe implementieren wollen.
Gesundheit als Erfolgsfaktor
Während im Zuge globaler Entwicklungen technische Produktionsmittel relativ rasch angeglichen werden, liegt der Wettbewerbsvorteil immer häufiger in den Humanressourcen. Wissen und Erfahrung, Motivation, Lern- und Veränderungsbereitschaft, Einstellungen und das gesundheitliche Wohlbefinden der MitarbeiterInnen sind wechselseitig wichtige Voraussetzungen für Beschäftigung und Arbeitsmarktintegration und zugleich für den Erfolg eines Unternehmens.
Erfolgreiches Gesundheitsmanagement zeigt sich in der Leistungsbereitschaft und im Wohlbefinden von MitarbeiterInnen, im verbesserten Arbeitsklima, in der Attraktivität des Unternehmens, im Rückgang unproduktiver Personalkosten und damit in einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Lehrgangsziel ist...
die Befähigung von Führungskräften und MitarbeiterInnen von Unternehmen, in ihrem Betrieb BGM zu implementieren und nachhaltig zu integrieren. Dafür erwerben sie die Kompetenz zur Analyse, Planung, Durchführung, Steuerung und Bewertung von Prozessen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Während des Lehrgangs führen die TeilnehmerInnen in ihrem Betrieb ein Projekt durch, das im Zuge des Lehrgangs von einem/einer TrainerIn gecoacht, von dem/der TeilnehmerIn in einer Projektarbeit beschrieben und zum Erwerb des Zertifikats präsentiert wird.
Lehrgangsmodule
Modul 1: Lehrgangsstart; Einführung Gesundheit(sförderung) im Setting Betrieb; Strukturaufbau für Betriebliche Gesundheitsförderung (16 Stunden)
Modul 2: Gesundheitsmanagement und Handlungsfelder; Netzwerke und Ressourcen für BGF (16 Stunden)
Modul 3: Work-Life-Balance; Essen & Trinken im Betrieb, Cooking snacks (16 Stunden)
Modul 4: Alternsgerechte Arbeitswelten und altersspezifische Zugänge, Junge ArbeitnehmerInnen (16 Stunden)
Modul 5: Bewegung im Betrieb; Perspektivenwechsel: Gesundheitsmanagement und Sozialkapital (16 Stunden)
Modul 6: Betriebsexkursion (4 Stunden)
Modul 7: Coaching Praxisprojekt (fakultativ, 2 Stunden)
Modul 8: Integration der Lehrgangsinhalte; Projektpräsentation
Gesamtstunden Präsenz: 96 von 98 Stunden
Für das Praxisprojekt sind weitere 40 Stunden Aufwand für die TeilnehmerInnen kalkuliert. Auf freiwilliger Basis kann auch an der Exkursion im zweiten Bundesland teilgenommen werden.
Start des nächsten Lehrgangs: voraussichtlich 2012/13
TeilnehmerInnenkreis
Adressiert werden sowohl KMUs als auch Großbetriebe, die Gesundheit in ihrem Betrieb zum Thema machen möchten, und gleichermaßen Betriebe, die bereits ein Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen oder Ergebnisse eines solchen durch die Implementierung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement sichern möchten.
Angesprochen sind vorrangig Führungskräfte, interne ProjektleiterInnen von BGF-Projekten, PersonalentwicklerInnen, Personen aus dem Qualitätsmanagement oder an Gesundheit und Sicherheit interessierte MitarbeiterInnen aus Unternehmen.
Wichtig für TeilnehmerInnen sind das Vertrauen von Unternehmensleitung und KollegInnen sowie Selbstständigkeit, Kreativität, kommunikative Fähigkeiten und die Identifikation mit dem Thema.
TeilnehmerInnen erwerben mit dem Lehrgangsabschluss Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen, die zukunftsfähige Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt sind.
Lehrgangsleitung
Der Lehrgang Betriebliches Gesundheitsmanagement wird vom WIFI Steiermark und vom WIFI Oberösterreich in Kooperation mit Styria vitalis durchgeführt. Die Lehrgangsleitung übernimmt für Styria vitalis Maga Karin Reis-Klingspiegl. Sie konzipiert, leitet, berät und begleitet seit mehr als 20 Jahren Gesundheitsförderungsprojekte in Lebenswelten.
TrainerInnen
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