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Bildungsnetzwerk Gesundheitsförderung: Seminare 2014

 
  
Seminar: Salutogenese & Resilienz – Förderung von Widerstandskraft und Flexibilität

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein“ (Voltaire)

Neben dem Paradigma der Salutogenese, erlebt in letzter Zeit das Konzept der Resilienz eine Renaissance. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass „Resilienz“ in den Gesundheitswissenschaften die Fähigkeit eines Individuums bzw. Settings bezeichnet, in Krisen, Übergangssituationen und Wandlungsprozessen gesund und Handlungsfähig zu bleiben.

Zielgruppe:
Das Seminar wendet sich an Gesundheitsförderer/innen, die das ressourcenfördernde Konzept der Resilienz näher kennenlernen möchten und die eigenen positiven Widerstandskräfte und gesundheitsfördernden Ressourcen in ihrem jeweiligen Handlungsfeld reflektieren wollen.

Ziele:

  • Kennenlernen von unterschiedlichen Resilienzmodellen
  • Praktische Umsetzung von Resilienz persönlich und in Teams
  • Ermittlung des eigenen Resilienzprofils
  • Erkennen von resilienzfördernden Ressourcen
  • Tools zur Stärkung der Resilienz
  • Erarbeitung von Strategien für ausgewählte Resilienzpotentiale

Inhalte:

  • Das Konzept der Resilienz – die Kraft der inneren Stärke
  • 7 Faktoren der Resilienz
  • Optimismus
  • Akzeptanz und Realitätssinn
  • Lösungsorientierung
  • Verlassen der Opferrolle
  • Übernehmen von Verantwortung
  • Netzwerkorientierung
  • Zukunftsplanung und -gestaltung

Methoden: Fachspezifische Inputs, Einzel und – Gruppenarbeiten, Kreative und lösungsorientierte Interventionen, multimediale Zugänge

Referentin /Trainerin: Maga Helga Pesserer, CMC
Termin: Di 11. – Mi 12. März 2014, jeweils 9 – 17 Uhr (Bereits ausgebucht)
Zusatztermin im Juni 2014:
Termin: Di 24. – Mi 25. Juni 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 3. Juni 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org/
 
Seminar: Gesundes Führen von Teams
 
Kennen Sie diese Situation? – Sie sind in einer Führungsposition, haben hohe Ideale und den Wunsch nach einem ambitionierten Team. Sie wollen motivierend wirken und haben das Gefühl, alle sollten am gleichen Strang ziehen, nur der Alltag sieht etwas anders aus. Dann kann sein, dass Ihnen die richtigen Führungsinstrumente fehlen.
 
Sich in einem Team und mit seiner Aufgabe wohl und damit gesund zu fühlen, ist ein Auftrag, der von allen Beteiligten getragen werden muss. Führungskräfte können allerdings stark steuernd eingreifen. Sie müssen dort Verantwortung übernehmen, wo es notwendig ist. Sie sollten aber auch in der Lage sein, sich fachlich unterzuordnen, wo andere mehr Kompetenzen besitzen. Das Wahrnehmen von Bedürfnissen durch die Führungskraft ist ebenso wichtig, wie Raum für Kreativität zu lassen und einen Rahmen für ein offenes Feedback zu schaffen.
 
Die Qualität einer Führungskraft hat somit ganz wesentlichen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen.

Inhalte:

  • Was ändert sich, wenn ich vom Teammitglied zum/r Teamleiter/in aufsteige?
  • Wie verhalte ich mich, wenn ich ein Team neu übernehme?
  • Wie zeige ich Kompetenz und Autorität, ohne autoritär zu sein?
  • Wie finde ich das richtige Maß zwischen Kontrolle und dem Geben von Freiraum?
  • Wie führe ich ein Kritikgespräch, ohne verletzend zu sein?
  • Wie motiviere ich durch ein Mitarbeitergespräch?
  • Wie gehe ich mit Teammitgliedern um, die deutlich älter sind und über mehr Erfahrung verfügen?
Ziel: Die SeminarteilnehmerInnen lernen Führungsinstrumente kennen und trainieren Gesprächstechniken, die das Führen eines Teams zu einer heraus-, aber nicht überfordernden Aufgabe machen.
 
Referent/Trainer: Mag. Gerald Höller
Termin: Di 25. – Mi 26. März 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 4. März 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Interkulturelle Kompetenzen fördern – Das Management von „Diversity“ im Gesundheitsbereich
 
Die gesteigerte Mobilität, die Globalisierung, Migrationsbewegungen und demografische Entwicklungen bedingen eine an Vielfalt immer reichere Zeit und Lebenswelt. Interkulturelle Kompetenzen gewinnen dadurch immer mehr an Bedeutung. Diese beziehen sich nicht nur auf kulturspezifische Vielfalt, sondern im Sinne der "Diversity" in unserer Gesellschaft auf diverse Unterschiede, die einen Unterschied machen - sei es das Geschlecht, das Alter, die Herkunft, sexuelle Orientierung oder die Hautfarbe. Interkulturelle Kompetenzen und ein bewusster Umgang mit Vielfalt in Institutionen des Gesundheitswesens sind nicht zuletzt auch aus rechtlicher Sicht von Bedeutung (Gleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsgesetze).
 
Zielgruppe:
Dieses Seminar richtet sich in erster Linie an Personen, die in gesundheitsrelevanten oder gesundheitssystemnahen Bereichen tätig sind, ist aber offen für alle, die an der Thematik der "Diversity" interessiert sind.

Inhalte:

  • Für Gemeinsamkeiten und Unterschiede sensibilisieren, diese sichtbar und besprechbar machen
  • Zu einem neuen Umgang und einer Handlungskompetenz mit Vielfalt gelangen - Vielfalt nicht als Barriere, sondern als Potenzial wahrnehmen
  • Selbstreflexion über die eigene Diversität und den persönlichen Umgang mit "dem Fremden" - der biografisch geprägte Blick auf "die Anderen"
  • Ausgrenzende und diskriminierende Strukturen im Zugang zum Gesundheitssystem erkennen
  • Ein bewusster und sensibler Umgang mit der Vielfalt in Organisationen, um Vielfalt zu fördern und zu nützen
  • Ein Verständnis für Ausgrenzung, Vorurteile, Diskriminierung und Ethnozentrismus entwickeln
  • Wie funktionieren Gruppen? Homogene versus heterogene Gruppen, In-Group versus Out-Group
ReferentInnen/TrainerInnen: Dorli Kahr-Gottlieb, MA und Jerónimo Ribeiro da Silva, MA
Termin: Mi 2. – Do 3. April 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 12. März 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Systemische Ansätze in der Arbeit mit Gruppen
 
Systemische Interventionen in der Beratung, Moderation oder im Coaching von Gruppen sind ressourcen- und lösungsorientiert. Die Gruppe wird als Expertin für ihre Probleme und Lösungen gesehen, der Moderator oder Berater ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen, d.h. er gibt selbst keine Lösungen vor.
 
Damit ist eine systemische Haltung gut vereinbar mit den Grundideen der Gesundheitsförderung, die eine positive Definition von Gesundheit (Salutogenese) verwendet und die Ressourcen von Individuen bzw. Settings in den Mittelpunkt stellt.
 
Das Seminar bietet eine Einführung in das systemische Denken mit praktischen Beispielen, die die Arbeit mit Gruppen erleichtern und Lust auf mehr machen. Das Feld systemischer Methoden ist breit. Neben einer theoretischen Einführung werden auch „systemische Klassiker“ wie die Arbeit mit Fragetechniken oder mit Systembildern sowie Methoden zur Perspektivenerweiterung praktisch geübt.
 
Zielgruppe:
Personen, die im Arbeitsalltag mit Gruppen arbeiten, wie etwa Trainer/innen, Berater/innen, Moderator/innen oder Leiter/innen von Arbeitsgruppen und die wenig bzw. keine Vorerfahrung mit systemischen Methoden haben.
 
Inhalte:

  • Einführung in systemisches Denken
  • Bewusstmachen des Spannungsfeldes von Fachberatung und Prozessbegleitung
  • Vermittlung von Methoden und Tools für die Arbeit mit Gruppen
  • Systemische Fragetechniken
  • Arbeit mit Systembildern
  • Perspektivenvielfalt als Ressource
Methoden: Theoretischer Input, praktische Übungen, Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer/innen, Reflexion eigener Denk- und Verhaltensmuster.
 
ReferentInnen/TrainerInnen: Maga Claudia Posch, Mag. Christian Fadengruber
Termin: Mi 7. – Do 8. Mai 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 16. April 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Auf gesunde Nachbarschaft
 
Eine unterstützende Nachbarschaft ist mehr als ein gutes Miteinander, sie hat auch positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Erfahrungen von Zugehörigkeit und Anerkennung können Isolation und Einsamkeit entgegenwirken. In funktionierenden Nachbarschaftsnetzwerken ist es leichter, soziale Unterstützung zu erhalten, sei es durch praktische Hilfe im Alltag, Informationsaustausch oder emotionale Zuwendung. In unterstützende Beziehungen eingebettete Menschen zeigen sich generell gesünder, weniger belastet und weniger störungs- und krankheitsanfällig.
 
Ziele:
Das Seminar möchte Sie dabei unterstützen, Nachbarschaftsprojekte zu planen und umzusetzen.
 
Inhalte:
  • Stellenwert der Nachbarschaft in der Gesundheitsförderung
  • Die gesundheitsfördernde Wirkung einer guten Nachbarschaft
  • Praktischer Leitfaden, mit konkreten Hinweisen und Tipps für die Umsetzung und Etablierung von Nachbarschaftsnetzwerken
  • Fördermöglichkeiten von kleinen Nachbarschafts-Initiativen
  • Aufzeigen von Nutzen des Engagements von Menschen in der Nachbarschaft für diese selbst bzw. für Gemeinden und Städte
  • Beispiele aus der Praxis
Zielgruppe: Insbesondere Vertreter/innen von Gemeinden oder Städten bzw. Organisationen, die Nachbarschaftsnetzwerke auf Gemeinde- oder Bezirksebene etablieren möchten.
 
Referentin/Trainerin: Maga Christa Straßmayr
Termin: Do 15. – Fr 16. Mai 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: JUFA Graz City, Idlhofgasse 74, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 24. April 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Spielerische Methoden in der Gruppenarbeit (Teil 2)
 
Spiele sind ein didaktisches Mittel für soziales Lernen, für das Einbeziehen des Körpers in Lernprozesse, die die nachhaltige Vermittlung von Bildungsinhalten und Einsichten gewährleisten. In der Auseinandersetzung mit dem Spiel wird der eigene Spielschatz erweitert und - was noch wertvoller ist - Spieltrieb und Neugier geweckt.
 
Im Zentrum des Seminars steht der Zugang zum eigenen Spieltrieb. Die Teilnehmer/innen erfahren mehr über die Bedeutung des kreativen Schaffens und wie diese Prozesse individuell und in Gruppen in Gang gesetzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die systematische Beschreibung und Durchführung von bewährten Spielen und Bewegungstechniken.
 
Mit Hilfe einfacher Übungen aus dem Improvisationstheater können Hemmschwellen der Teilnehmer/innen überwunden werden und mittels vielfältiger Auflockerungs- und Kennenlernspiele, aktiver Imagination (bewegt und gemalt) und Skulpturentheater nehmen kreative Prozesse Gestalt an und werden für die tägliche Arbeit nutzbar gemacht.
 
Inhalte:
  • Persönliches spielerisches Potenzial fördern und ideenreiche Gruppenprozesse gestalten
  • Kennenlernen und Ausprobieren von kooperativen Spielen und Bewegungstechniken, Moderationsteamspiele, Improvisations- und Skulpturentheater, Qi Gong, Überkreuzbewegungen…), zur Auflockerung und Vertiefung inhaltlicher und prozessorientierter Gruppenarbeit
  • Förderung des geistigen Kapitals durch interaktive Lehr-, Lern- und Gruppenarbeitsformen
  • Spielerisches Ausprobieren (Methodenebene) von unterschiedlichem Verhalten in Gruppen und Reflexion des sozialen, persönlichen Aspekts der Methoden (Beziehungsebene) und ihre Auswirkung auf die Generierung von Wissen (Sachebene).
Die erprobten Methoden können in Klein- und Großgruppen und in allen möglichen Gruppenarbeitsformen, wie Seminar, Workshop, Projektentwicklungsbesprechungen, Veranstaltungen, Unterrichtsgestaltung und Teamklausuren eingesetzt werden.
 
Bitte Filzstifte oder Farbstifte, Clipboard, unlinierte Blätter mitnehmen. Bequeme Kleidung wird empfohlen.
 
Referentinnen/Trainerinnen: Maga Margit G. Bauer, Maga Monika Bauer
Termin: Di 20. – Mi 21. Mai 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: JUFA Graz City, Idlhofgasse 74, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 29. April 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Konstruktives Konfliktmanagement (Teil 2)

Kommunikation und Konfliktlösung im Umgang im Team und in der Begleitung von Menschen

Grundsätzlich schaffen wir über Sprache die Verbindung zu anderen Menschen. Wir unterscheiden dabei Worte, die trennen, von Worten, die Verbindung schaffen.
Immer wieder sind wir in der Situation, Konflikte zu lösen oder bei Kolleg/innen unser Unbehagen anzusprechen. Hier können viele Verletzungen passieren. Gleichzeitig wollen wir in schwierigen Situationen im Team oder in der Begleitung von Menschen professionell agieren.
Dieses Seminar in Anlehnung an Rosenbergs „Gewaltfreien Kommunikation“ geht in Theorie und Praxis auf schwierige Situationen ein und bietet Werkzeuge zur Anwendung.

Inhalte:

  • Vertiefung der „Gewaltfreien Kommunikation“
  • Teamkonflikte: Hintergründe und mögliche Ursachen
  • Empathie 1: Von der Einfühlung, die verbindet und Kommunikationssperren, die trennen.
  • Empathie 2: In Konfliktsituationen den anderen besser verstehen können. Die Bedürfnisse hinter dem „Widerstand“ erkennen.
  • Der innere Konflikt: Umgehen mit Aggression und Ärger, Ärgermodelle kennen lernen, Urteile über sich und andere umwandeln.
  • Grundlagen der Selbstempathie: sich klären, den innere Kritiker besser verstehen.

Methoden: Training, Reflexion und Austausch im Forum sowie in der Kleingruppe

Dieses neue Bildungsnetzwerkseminar vertieft die Inhalte des bereits mehrfach angebotenen Seminars „Konstruktives Konfliktmanagement“ mit Mag. Gerald Höller, ist aber auch als Einzelseminar buchbar.
 
Referent/Trainer: Mag. Gerald Höller
Termin: Mo 29. – Di 30. September 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: Bildungshaus Mariatrost, Kirchbergstraße 18, 8044 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 8. September 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Ganzheitliche Gesundheitsförderung im Seniorenwohnhaus

Seniorenwohnhäuser und Pflegeeinrichtungen haben einen starken Einfluss auf die Gesundheit ihrer Bewohner/innen und bieten daher große Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Gesundheitsdeterminanten. Auch die darin arbeitenden Menschen, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter/innen sowie das Management sind wichtige Zielgruppen von Gesundheitsförderung im Setting Seniorenwohnhaus.

Ziele:
In diesem Seminar lernen Sie, wie ganzheitliche Gesundheitsförderung unter Einbeziehung aller relevanten Zielgruppen (Bewohner/innen, Mitarbeiter/innen, Angehörige, Ehrenamtliche, Management) funktionieren kann - von einer ersten Projektidee über die Formulierung eines Projektkonzeptes bis hin zur nachhaltigen Implementierung einer Gesundheitsförderungsstrategie für Seniorenwohnhäuser. Es werden praxisnahe Instrumente, Methoden und Beispiele für gesundheitsförderliche Maßnahmen vorgestellt. Mit Hilfe eines Handbuchs zur Gesundheitsförderung im Setting Seniorenwohnhaus werden die Seminarteilnehmer/innen befähigt, ganzheitliche Gesundheitsförderung operativ umzusetzen.

Zielgruppen:
Personen, die an ganzheitlicher Gesundheitsförderung im Setting Seniorenwohnhaus interessiert sind (Direktor/innen, Projektleiter/innen, Pflegefachkräfte).

Inhalte:

  • Von der Projektidee zum Projektkonzept
  • Grundelemente eines erfolgreichen Projektmanagements
  • Instrumente zur Bedarfserhebung unterschiedlicher Zielgruppen
  • Ausarbeitung einer gesundheitsförderlichen Gesamtstrategie
  • Praxisbeispiel „Mobilitätsförderung für BewohnerInnen“
  • Praxisbeispiel „Ergonomie für unterschiedliche Berufsgruppen“
  • Nachhaltige Implementierung in den Regelbetrieb
Methoden: Theoretischer Input, praktische Übungen, Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer/innen
 
Referent/Trainer: Mag. Sascha Müller
Termin: Di 28. – Mi 29. Oktober 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: JUFA Graz City, Idlhofgasse 74, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 7. Oktober 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Größere Gruppen kreativ moderieren

„Art of Hosting“ ist die „Kunst, Gastgeber/in für gute Gespräche“ zu sein. Genau das ist auch das Ziel bei der Moderation einer größeren Gruppe. Bei diesem aktiven Seminar werden zahlreiche Großgruppenmoderationsmethoden miteinander in lebendiger Abfolge verknüpft und bieten durch rege Beteiligung der Teilnehmer/innen einen interaktiven Lernprozess. Weiters werden innovative Kreativitätstechniken, die in der Entwicklung und Umsetzung von Projekten in der Gesundheitsförderung einsetzbar sind, gemeinsam erarbeitet, um das eigene Methoden-Repertoire als Moderator/in und Trainer/in zu erweitern.

Inhalte:
  • Art of Hosting – Großgruppenmoderationsmethoden kennen lernen, vertiefen, reflektieren (World Café, Open Space, Dynamic Facilitation, Graphic Recording, Lerncafé, Appreciative Inquiry, Geschichten erzählen, Dialog,…)
  • Eigene Trainings- und Moderations-Designs für spezielle Schwerpunktthemen entwickeln
  • Themen/Arbeitsbereiche der Teilnehmer/innen in Lerncafés präsentieren und weiter entwickeln
  • Kreativitätstechniken wie Mind Mapping, Analograffiti, Kopfstandtechnik, 6Farben-Denken oder ABC-Liste in der Arbeit mit Gruppen einsetzen
  • Reflexion der Gruppenphasen bzw. herausfordernder Gruppensituationen
  • Kollegialer Austausch und kollegiale Fallberatung
Für die Umsetzung des Seminars werden mehrere Personen aus der Seminar-Gruppe als Moderator/innen einbezogen. Alle arbeiten aktiv mit! Das Seminar dient dem Austausch von Menschen, die gerne mit anderen Menschen arbeiten, diese begleiten und unterstützen.
 
Referentinnen/Trainerinnen: Maga Margit G. Bauer, Ing. Edith Steiner-Janesch MSc
Termin: Di 11. – Mi 12. November 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: JUFA Graz City, Idlhofgasse 74, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 21. Oktober 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
Seminar: Gesundheitsförderung für Lehrlinge

Transfer der Projekterfahrungen aus Health4You

Die Lehrzeit stellt einen wichtigen Abschnitt im Leben von Jugendlichen dar. Neben der Stärkung des Bewusstseins für ganzheitliche Gesundheitsförderung bei den Jugendlichen spielt vor allem die Schaffung gesundheitsförderlicher Umwelten in den Einrichtungen der Lehrlingsausbildung eine wesentliche Rolle. Der Fonds Gesundes Österreich setzt ab 2014 einen Schwerpunkt auf die Lehrlingsgesundheitsförderung, da Lehrlinge eine Zielgruppe darstellen, die bislang noch kaum mit Gesundheitsförderungsmaßnahmen erreicht wurde.

Ziel:
Anhand der Erfahrungen und Ergebnisse des bereits abgeschlossenen Pilotprojekts Health4You wird in diesem Seminar vermittelt, wie Sie gesundheitsfördernde Maßnahmen in der überbetrieblichen Lehrausbildung verankern, um für sich selbst, für die Mitarbeiter/innen und Lehrlinge ein gesundes Umfeld zu schaffen. Durch den Transfer des Projekts Health4You sollen neue Ideen und Projekte für Lehrlinge entwickelt werden.

Methoden: Theoretische und praktische Inputs, Konkrete Fallbeispiele, Gruppenarbeiten und praktisches Ausarbeiten von beispielhaften Maßnahmen für die Lehrausbildung

Inhalte:

  • Gesundheitsförderung für Lehrlinge – wo und wie setzt man an?
  • Schaffung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen in der Lehrlingsausbildung
  • Gesunde Lehrlinge, gesunde Mitarbeiter/innen und gesundheitsförderliche Verhältnisse in der Lehrausbildungsrichtung
  • Beispiele aus der Praxis wie regelmäßiger Betriebssport für Jugendliche, Teamwork, Gesundheitstage und Erlebniswochen, individuelle Gesundheitsgespräche, Arbeitsplatzergonomie sowie Einrichtung und Begleitung einer Jugendvertretung
Zielgruppe:
Leiter/innen und Mitarbeiter/innen von überbetrieblichen Lehrausbildungseinrichtungen, Lehrlingsausbildner/innen, Jugendvertreter/innen, Projektverantwortliche von Gesundheitsförderungsprojekten, Lehrlingsverantwortliche in Betrieben.
 
ReferentInnen/TrainerInnen: Dr. Reinhard Zuba, Jessica Rudolph
Termin: Mi 19. – Do 20. November 2014, jeweils 9 – 17 Uhr
Ort: JUFA Graz City, Idlhofgasse 74, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 75 Euro
Anmeldung bis 29. Oktober 2014 über https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org
 
 





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