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Das Modellprojekt Lebenswerte Lebenswelten für ältere Menschen wurde von Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Graz im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich in den Jahren 2003 bis 2006 durchgeführt.
Ausgangssituation war die Tatsache, dass Österreich immer älter wird. Bis 2050 wird sich der Anteil der ÖsterreicherInnen 60 plus nahezu verdoppeln. 13 Gemeinden in zwei steirischen Bezirken (Voitsberg und Graz Umgebung) haben diese Entwicklung nicht als Bedrohung sondern als Chance gesehen, darüber nachzudenken, wie sie aktives und erfolgreiches Älterwerden ihrer BewohnerInnen regional unterstützen können.
Strategien für aktives Altern, subjektive Wohlbefinden und erlebte Lebensqualität
- Soziale Aktivierung und Mobilisierung der Menschen
- Vermittlung und Nutzung von Information und Wissen
- Entwicklung bedarfsgerechter, gesundheitsbezogener Angebote auf Gemeindeebene
- Strukturelle Verankerung des Initiierten in den Gemeinden
- Auseinandersetzung mit einer Alternskultur, die Altern als Prozess von lebenslangen Gewinnen und Verlusten versteh- und erlebbar macht.
Projektmaßnahmen
- Persönlichen Befragung von 1.400 zufällig ausgewählten Personen.
- Gründung von Seniorennetzen als Planungs- und Organisationsforen
- Einrichtung eines Projektsfonds, um die Chance auf Realisierung der Programmideen zu erhöhen. In den Fonds gingen Mittel des Auftraggebers und zu einem deutlich kleineren Teil auch Mittel der Gemeinden ein.
Durch das Projekt ist es gelungen, eine bislang unsichtbare, aber durchaus bedürftige Bevölkerungsgruppe sichtbarer zu machen. Die Lernerfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Gemeindearbeit von Styria vitalis ein.
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